Digitale Menschenrechte und Kompetenzen für die digitale Welt

24.02.2019 | Vor 70 Jahren riefen die Vereinten Nationen die Menschenrechte aus. Aus diesem Anlass widmete sich das Projekt „Schulen für Demokratie“ (gefördert durch die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) und das niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)), 2017/2018 diesem Schwerpunktthema.

Gemeinsam mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN  Süd gGmbH hat MyGatekeeper gUG in der Region Göttingen mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersklassen und Schulformen zum Thema Menschenrechte gearbeitet. Besonders im Fokus stand dabei die sogenannte Digitalchata. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das versucht die Menschenrechte in ihrer jetzigen Form so anzupassen, dass die neuen Herausforderungen, die im Rahmen der Digitalisierung auf uns zukommen, berücksichtigt werden.

„Schulen für Demokratie“ widmet sich der Frage, wie „Digitale Menschenrechte“ gestaltet sein sollten. Muss sich in einer Zeit, in der unsere gesamte Kommunikation irgendwo gespeichert und archiviert wird, unser Verständnis von Datenschutz anpassen? Und wie können und müssen wir die Menschenrechtskonvention verändern, um dieser Entwicklung gerecht zu werden?

Darüber hinaus wurden den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projekts Angebote und Inhalte vorgestellt, um ihre eigene Medienkompetenz, besonders im Umgang mit dem Internet, weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Projektes wurden Präsentationen erstellt, die sich mit drei zentralen Fragen beschäftigt haben:

  • Wo wird gegen die Digitalcharta verstoßen? (national und international)
  • Wer setzt sich dafür oder dagegen ein?
  • Wo finde ich weiterführende Informationen zum jeweiligen Teilthema?

Im Anschluss wurden Aktionstage durchgeführt, um die Ergebnisse dieser Arbeit zu präsentieren. Dadurch konnten wir bereits mindestens 200 Schülerinnen und Schüler erreichen. Die Ergebnisse sind öffentlich zugänglich z.B. auch auf der Homepage des Hainberg Gymnasium. „Das Projekt war ein Erfolg und wir hoffen, dass wir auch in Zukunft wieder zu diesem Thema mit Kindern und Jugendlichen in der Region werden arbeiten können.“ zieht Projektleiter David Salim eine positive Bilanz.

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