Weiterbildungen in der Pflege

 

Aktuell sind etwa 3,3 Millionen Menschen pflegebedürftig. Entsprechend wächst auch die Nachfrage nach professioneller Pflege und Unterstützung im Alltag aufgrund der steigenden Zahl Pflegebedürftiger. Der demografische Wandel betrifft die Pflege in doppelter Weise. Mit der Alterung der Bevölkerung steigt die Nachfrage nach professioneller Pflege. Zugleich sinkt das Arbeitskräftepotenzial, aus dem der Bedarf nach Pflegefachkräften gedeckt werden kann.

Diesem Trend begegnet die Bildungsvereinigung am Standort Hameln mit der Qualifizierung von Pflegefachkräften, die sich zu PraxisanleiterInnen und Leitungskräften weiterentwickeln möchten.
Nur ein vergleichsweise geringer Teil unserer Weiterbildungen im Bereich der Pflege sind den pflegepraktischen Themen gewidmet. Ein viel größerer Teil befasst sich mit Themen der Pädagogik, Kommunikation, Mitarbeiterführung und Zusammenarbeit im Betrieb, also mit der Vorbereitung auf die Anleiter- sowie Leitungsfunktion.
In unseren Kursen bilden wir die Kräfte aus, die zukünftig an ihrem Arbeitsplatz Verantwortung tragen werden, die Einfluss auf das Selbstverständnis als Pflegefachkraft sowie Arbeitsklima in den Pflegeeinrichtungen nehmen können und unsere Leitgedanken vom humanen, sozial- und umweltverträglichen Handeln in die Betriebe tragen werden.


Praxisanleiter für die betriebliche Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz


Weiterbildungsziel: 
Die Weiterbildung zur Praxisanleiterin / zum Praxisanleiter befähigt die TeilnehmerInnen, Schülerinnen und Schüler der Pflegeberufe berufspädagogisch qualifiziert, gezielt und planmäßig an das pflegerische Handeln heranzuführen und lernfördernd zu begleiten.
Die Weiterbildung vermittelt den Teilnehmer/innen Kompetenzen, um die Einarbeitung der  Auszubildenden konzeptionell zu planen, nach aktuellen didaktischen und pädagogischen Grundsätzen durchzuführen und auszuwerten. Ebenso berücksichtigen wir in der Weiterbildung die Praxisanleitung im Spannungsfeld von Sozialisation und pflegeberuflicher Identitätsentwicklung vor dem Hintergrund des Berufsbezugs in der Pflege

Dauer:
Die Weiterbildung umfasst einen Zeitraum von 300 Ustd. incl. praktischer Anwendung im Betrieb und der Prüfung.

Inhalte und Schwerpunktthemen:

  • Berufliches Selbstverständnis in der Praxisanleitung entwickeln
  • Mit der Schule kooperieren und an der Praxisbegleitung mitwirken
  •  Praktische Ausbildung planen und vorbereiten
  • Anleitungs- und Lernprozesse gestalten und evaluieren
  • Leistungen der praktischen Ausbildung und Prüfung bewerten
  • Berufsbezogene Module Pflegeberufe (PflBG)
  • Praxisanleitung im Spannungsfeld von Sozialisation und pflegeberuflicher Identitätsentwicklung Reflektieren
  • Praxisanleitung im Spannungsfeld von Sozialisation und pflegeberuflicher Identitätsentwicklung gestalten und evaluieren

 

Verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI und § 132 a SGB V

 

Maßnahmeziel:
Die Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft befähigt die TeilnehmerInnen zur Leitung einer ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung. 
Die Weiterbildung vermittelt Kompetenzen, um auf der Grundlage personalbezogener, betriebsorganisatorischer und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse die pflegerischen Leistungsprozesse zu organisieren und qualitativ zu sichern.
Sie werden ihr Handeln im Hinblick auf die Personalführung und den Umgang mit Patienten, Angehörigen, Helfern und Vertragspartnern reflektieren und zielgerichtet gestalten können.
Teilnehmer/innen erwerben Kenntnisse, um die pflegerischen Leistungsprozesse auf der Grundlage pflegewissenschaftlicher Kenntnisse zu gestalten und weiter zu entwickeln sowie ein einrichtungsbezogenes Qualitätsmanagemantsystems aufzubauen und einen umfassenden Qualitätsentwicklungsprozess sicherzustellen und zu begleiten.

Dauer:
Die Weiterbildung umfasst einen Zeitraum von 460 Ustd. incl. praktischer Anwendung im Betrieb und Prüfung.

Inhalte und Schwerpunktthemen:

  • Personalführung
  • Betriebsorganisation
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Rechtsgrundlagen
  • Gesundheits-und Sozialpolitik
  •  Kommunikation
  • Projektmanagement und Moderation
  • Psychologie
  • Berufsethik
  • Pflegewissenschaftliche Kenntnisse
  • Pflegeorganisation
  • Geriatrie / Gerontopsychiatrie
  • Sterben, Tod und Trauer
  • Qualitätsmanagement

Eine vorher absolvierte pädagogische Zusatzqualifikation zum/zur Praxisanleiter/-in verringert die Lehrgangsdauer um 200 Unterrichtsstunden.

 

Kontakt:

Birgit Gronski: Tel 05151 – 80981-77; birgit.gronskidon't want spam(at)aul-nds.de

Martina Stahlhut: Tel. 0511 – 12105-23; martina.stahlhutdon't want spam(at)aul-nds.de

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