Praktikum im Ausland

Auslandserfahrungen sind immer häufiger Bestandteil des beruflichen Anforderungsprofils. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung stellen daher eine exzellente Möglichkeit dar, internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Sie bringen neue Erfahrungen, Sprachkenntnisse und fachliches Know-How in die Ausbildung ein.

Das von der Europäischen Union (EU) geförderte Programm ERASMUS+ ermöglicht Auszubildenden und Absolvent*innen, ein finanziell bezuschusstes Auslandspraktikum oder Weiterbildungsmaßnahme zu absolvieren. Das Praktikum sollte mindestens 10 Arbeitstage und maximal 12 Monate dauern und kann in den Ländern der Europäischen Union sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Türkei und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien verbracht werden.

Gefördert werden Personen in nichttertiären, beruflichen Aus- und Weiterbildungsgängen. Dazu gehören:

  • Auszubildende
  • Berufsfachschüler*innen
  • Personen in formal geordneten Weiterbildungsgängen nach Landes- oder Bundesrecht (z.B. zur/zum Meister*in, Staatlich Geprüften Techniker*in)
  • Absolvent*innen der genannten Bildungsgänge bis 12 Monate nach Abschluss
  • Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung, wenn der Bildungsgang auf eine sich anschließende Berufsausbildung angerechnet werden kann

Bezuschusst werden Fahrt- und Aufenthaltskosten, die je nach Entfernung, Zielland und Aufenthaltsdauer variieren. Darüber hinaus wird eine sprachliche Vorbereitung bei einem Aufenthalt ab 19 Tagen über ein Online-Sprachlerntool angeboten. Eine detaillierte Tabelle mit den Fördersätzen finden Sie hier.
In begründeten Fällen können außergewöhnliche Kosten beantragt und übernommen werden. Dazu gehören bspw. Visagebühren, zusätzliche Kosten zur Unterstützung der Teilnahme von Lernenden mit geringen Chancen oder Gebühren für eine Bankgarantie. Außerdem können Menschen mit besonderem Bedarf (Mehraufwand aufgrund einer Behinderung für bspw. erhöhte Fahrt- und Aufenthaltskosten, Minderjährige oder Menschen mit besonderem Förderbedarf beantragen.  

Übrigens: Es ist möglich, während einer Ausbildung mehrmals ins Ausland zu gehen, bspw. einmal im zweiten und einmal im dritten Lehrjahr oder nach dem Abschluss.

Lassen Sie sich gerne individuell beraten. Nehmen Sie dafür mit uns Kontakt auf.

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