Interaktives und multimediales Projekt von ARUG/ZDB startet

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt betont zum Start des Projektes „Kein Raum für Rechts!“: „Bei rechtsextrem Gesinnten herrscht die menschenverachtende Auffassung, dass Andersaussehenden, Andersgläubigen oder Andersdenkenden weniger Rechte zustehen. Unmenschlich ist allein schon, dass für sie die Zugehö¬rigkeit zu einer Ethnie, Nation oder Religion über den Wert eines Menschen entscheidet.“ Daher sei die Bekämpfung und Prävention des Rechtsextremismus eine der Kernaufgaben in einem demokratischen Staat.
Wer die Seite www.kein-raum-für-rechts.de  aufruft, findet sich in einem Jugendzimmer wieder. Auf den ersten Blick wirkt es wie das Zimmer eines gewöhnlichen Jugendlichen. Auf zweiten Blick wird klar, dass es sich um das Zimmer eines Neonazis handelt. Das online frei zugängliche Projekt macht es möglich, virtuell in die Welt rechtsextremer Menschen einzutreten und rechtsextreme Symbolik wahrzunehmen, zu erkennen und zu deuten. Das dient als Basis, um sich gegen Rechtsextremismus abzugrenzen.
Die vollständige Presserklärung des Ministeriums zum Projektstart kann hier aufgerufen werden.